Charles Koechlin: Vers la voûte étoilée, op. 129
Frédéric Chopin: 1. Klavierkonzert, e-Moll, op. 11
Wolfgang Amadeus Mozart 41. Sinfonie, C-Dur, KV 551 »Jupiter-Sinfonie«
Eigentlich wollte der Elsässer Charles Koechlin Astronom werden. Es kam aber anders und er wurde Komponist. Als Schüler von Jules Massenet und Gabriel Fauré wird er gerne der Spätromantik zugeordnet, die Musik dieses Farbmagiers weist aber weit über solch eine Kategorisierung hinaus. Seine Leidenschaft für die Sterne spiegelt sich in »Vers la voûte étoilée« (»Beim Anblick des Sternenuniversums«) wider — ein Nocturne für Orchester.
Bevor Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Sinfonie, die den später hinzugefügten Beinamen »Jupiter-Sinfonie« trägt, das Konzert in nahezu göttliche Sphären hebt, kommt der Meister der Nocturnes zu Wort: Frédéric Chopin. Neben all seinen Meisterwerken für Solo-Klavier sind es auch die beiden Klavierkonzerte des gerade 20-Jährigen, die den Konzertsaal erobert haben. Das »1. Klavierkonzert, e-Moll« ist angeblich der Nachklang Chopins erster großer Liebe. Am Flügel ist die junge Pianistin und »Opus Klassik«-Preisträgerin Sophie Pacini zu erleben.